Hell Let Loose: Vietnam – Taktische 50-gegen-50-Schlachten im Dschungel

Veröffentlicht am 18.08.2026 um 13:20 Uhr

Mit Hell Let Loose: Vietnam verlagert die realistische Multiplayer-Shooter-Reihe ihre groß angelegten Schlachten vom Zweiten Weltkrieg in den Vietnamkrieg. Seit dem 13. August 2026 kannst du dich auf PS5, Xbox Series X|S und PC in intensive Gefechte stürzen, bei denen nicht die schnellsten Reflexe allein über Sieg oder Niederlage entscheiden. Kommunikation, taktisches Vorgehen und ein gut organisierter Trupp sind mindestens genauso wichtig.

Entwickelt wurde der eigenständige Taktik-Shooter von Expression Games, während Team17 erneut als Publisher auftritt. Technisch setzt das Spiel auf die Unreal Engine 5 und behält gleichzeitig viele der Grundideen bei, die bereits Hell Let Loose zu einem besonderen Multiplayer-Erlebnis gemacht haben.

50 gegen 50: Teamwork statt Einzelkämpfer

Das Herzstück von Hell Let Loose: Vietnam sind gewaltige 50-gegen-50-Schlachten. Zwei Teams mit jeweils bis zu 50 Spielern kämpfen um strategisch wichtige Bereiche und versuchen, den Gegner mit koordinierten Angriffen zurückzudrängen.

Dabei geht es deutlich taktischer zu als in klassischen Multiplayer-Shootern. Wer einfach alleine in Richtung Gegner sprintet und auf eine hohe Abschusszahl hofft, wird meist nicht weit kommen. Stattdessen werden die Teams in kleinere Einheiten aufgeteilt, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Infanterie, Aufklärung, Panzer, Geschütze und Helikopter-Einheiten müssen zusammenarbeiten und auf die Befehle ihrer Führung reagieren.

Die Kommunikation innerhalb des eigenen Trupps und zwischen den verschiedenen Einheiten ist deshalb ein wichtiger Bestandteil des Spiels.

US-Streitkräfte gegen Nordvietnam

Das neue Szenario verändert nicht nur die Optik. In Hell Let Loose: Vietnam treffen die US-Streitkräfte auf die nordvietnamesischen Truppen. Beide Seiten besitzen eigene Möglichkeiten und spielen sich teilweise deutlich unterschiedlich.

Besonders interessant sind die asymmetrischen Fähigkeiten. Die US-Seite kann beispielsweise auf Helikopter zurückgreifen. Diese dienen unter anderem zur Unterstützung aus der Luft und zum Transport von Nachschub. Die nordvietnamesischen Einheiten können dagegen Tunnelnetzwerke errichten und damit überraschend an neuen Positionen auftauchen.

Hinzu kommen bewaffnete Patrouillenboote. Flüsse sind damit keine hübsche Dekoration am Kartenrand, sondern können zu wichtigen Verkehrswegen und hart umkämpften strategischen Positionen werden.

Sechs große Schlachtfelder

Zum Start bietet Hell Let Loose: Vietnam sechs großflächige Karten, deren Schauplätze und Landschaften von realen Orten und Ereignissen des Vietnamkriegs inspiriert wurden.

Dichter Dschungel, Reisfelder, Flüsse, Strände, Hügel und enge Bergregionen sorgen für wesentlich andere Gefechte als im Vorgänger. Sichtlinien können innerhalb weniger Meter verschwinden und ein vermeintlich sicherer Weg kann sich schnell in einen perfekten Hinterhalt verwandeln.

Gerade die Vegetation dürfte erfahrene Hell-Let-Loose-Spieler zum Umdenken zwingen. Statt kilometerweit über offene Felder zu beobachten, können Gegner nun direkt hinter der nächsten Baumreihe warten. Zusammen mit Tunneln, Booten und Helikoptern entsteht dadurch ein deutlich vertikaleres und dynamischeres Schlachtfeld.

Neue Bewegungsmöglichkeiten

Auch die Bewegung der Soldaten wurde für das neue Szenario erweitert. Spieler können schwimmen, klettern und sich schneller kriechend fortbewegen. Dadurch lassen sich die abwechslungsreicheren Landschaften besser nutzen.

Eine weitere Neuerung betrifft verwundete Kameraden. Diese können aus einer gefährlichen Position gezogen werden, bevor sie medizinisch versorgt werden. Gerade unter Beschuss eröffnet das zusätzliche taktische Möglichkeiten und verstärkt gleichzeitig das Gefühl, tatsächlich als Einheit unterwegs zu sein.

Realismus bleibt ein wichtiger Bestandteil

Trotz der Neuerungen bleibt Hell Let Loose: Vietnam seiner Ausrichtung als taktischer und vergleichsweise realistischer Ego-Shooter treu. Historisch passende Waffen, unterschiedliche Rollen, eine klare Befehlskette und die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft stehen weiterhin im Mittelpunkt.

Neben dem bekannten Warfare-Modus gibt es Offensive sowie weitere wechselnde Spielvarianten. Insgesamt sollen die unterschiedlichen Modi dafür sorgen, dass sich die groß angelegten Schlachten nicht immer nach dem gleichen Schema entwickeln.

Ein Tutorial erleichtert zudem den Einstieg. Das ist durchaus sinnvoll, denn Hell Let Loose verlangt traditionell etwas mehr Einarbeitung als ein typischer schneller Online-Shooter.

Hell Let Loose: Vietnam auf PS5

Auf der PlayStation 5 unterstützt Hell Let Loose: Vietnam sowohl die Vibrationsfunktion als auch die adaptiven Trigger des DualSense Controllers. Da es sich um ein reines Online-Spiel handelt, wird auf der PS5 außerdem eine aktive PlayStation-Plus-Mitgliedschaft für den Multiplayer benötigt.

Die Standard Edition kostet im deutschen PlayStation Store aktuell 39,99 Euro. Daneben ist eine Deluxe Edition mit zusätzlichen Inhalten erhältlich.

Für wen eignet sich Hell Let Loose: Vietnam?

Hell Let Loose: Vietnam richtet sich vor allem an Spieler, denen gewöhnliche Multiplayer-Shooter zu hektisch oder zu sehr auf individuelle Abschüsse ausgerichtet sind. Hier gewinnt nicht zwangsläufig der Spieler mit der besten Kill/Death-Ratio. Ein gut koordinierter Trupp kann für den Ausgang einer Schlacht wesentlich wichtiger sein.

Wer bereits Hell Let Loose mochte, bekommt mit Vietnam ein vertrautes Grundgerüst in einem deutlich veränderten Szenario. Helikopter, Tunnel, Patrouillenboote und dichter Dschungel bringen gleichzeitig genug neue Elemente mit, damit sich die Schlachten nicht einfach wie der bekannte Vorgänger mit neuer Kulisse anfühlen.

Hell Let Loose: Vietnam ist seit dem 13. August 2026 für PS5, Xbox Series X|S und PC erhältlich.